Existiert die Keyword-Kannibalisierung?

Was unter SEOs seit Jahrzehnten bekannt ist, wurde nun von Google in einem Hangout am 04.09.2020 bestätigt. Es gibt den Keyword-Kannibalismus tatsächlich und er ist schädlich.

Signale für Keyword-Kannibalisierung

Dahinter steckt das Phänomen, dass eine Domain für eine Suchanfrage auf mehreren Plätzen rankt. Ein Beispiel: Domain A rankt für “Tubensenf” mit unterschiedlichen URLs auf Platz 8, 14, und 21. Das ist ein klares Zeichen, dass die Algorithmen hier keinen eindeutigen “Sieger” für die Domain ermitteln können. Es gibt offenbar nicht “die” beste Seite für Tubensenf, sondern drei Seiten senden diese Signale mit ähnlicher Stärke. Zu sehen bzw. zu analysieren ist das Phänomen dieser “Kannibalisierung” mithilfe gängiger SEO-Tools.

Mit welchem Tool kann man die Keyword-Kannibalisierung erkennen?

Aber auch mit den Daten der Search Console kann man sich einen Überblick verschaffen. Laut John Müller sollte man den Suchenden besser ein “starkes Angebot” machen, also eine dedizierte Seite, statt vieler “schwacher” Angebote, sprich vieler ähnlicher Seiten zu einem Thema bzw. Keyword.

Lösung

Was ist zu tun? Man analysiert solche Mehrfachrankings und “deoptimiert” die Seiten, die auf den schlechteren Plätzen weiter hinten ranken. In der Regel kann man dann nach einer gewissen Zeit beobachten, dass sich das bisher beste Ranking weiter nach oben bewegt.

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